Der Personalausweis und mein eigenes Justizpostfach – eine Geschichte, die mir keine Sau glaubt! 😎⚖️
Wie ich mich durch den Zertifikatsdschungel kämpfte, beinahe Geld zum Fenster hinauswarf und am Ende feststellte, dass die Lösung längst in meiner Brieftasche steckte.
Schalom, meine Lieben! ❤️
Mittlerweile muss ich mir um eine Sache deutlich weniger Sorgen machen. Und zwar geht es um meine digitale Kommunikation mit der Justiz. Ja, kaum zu glauben, aber es ist wahr! Denn ich habe tatsächlich von der Justiz selbst erfahren, dass man mit einem Personalausweis, bei dem alle wichtigen Features aktiviert sind – also sämtliche Fähigkeiten freigeschaltet wurden, wie bei Pokémon –, etwas richtig Geiles bekommen kann. Und zwar ein eigenes, sicheres, digitales Justizpostfach! Fast so, als würde man selbst bei einer Behörde, als Richter oder als Rechtsanwalt arbeiten. Natürlich nicht mit denselben beruflichen Befugnissen, aber mit Zugang zu einer vergleichbaren Infrastruktur für den elektronischen Rechtsverkehr. Ja, meine Lieben, kaum zu glauben!
Das Beste daran ist nicht nur, dass es sich um ein persönliches, sicheres und staatlich vorgesehenes Postfach handelt, mit dem man elektronische Schreiben an Gerichte und weitere angeschlossene Empfänger übermitteln kann. Nein! Das Ganze kostet mich keinen einzigen Cent! Juchu! Jippie-Ya-Yeah, Schweinebacke! 😂 Ich lache mich gerade kaputt! Aber mal ganz ehrlich: Das ist doch genial! Da hat man in Deutschland tatsächlich einmal etwas Positives auf die Beine gestellt, und ich darf es sogar selbst benutzen. Halleluja!
Keine zusätzlichen Monatsgebühren, keine teuren Signaturkarten und keine kostspieligen Spezialanbieter. Nein, meine lieben Leserinnen und Leser, alles, was man grundsätzlich dafür benötigt, ist ein Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion, eine BundID sowie die kostenlose AusweisApp. Ja, die BundID ist ebenfalls kostenlos! Juchu! Noch ein Grund zum Feiern! Okay, ich gebe zu: Der Personalausweis selbst kostet natürlich Geld. Und alle zehn Jahre muss man sich normalerweise einen neuen besorgen. Je nach Alter und Umständen gelten unterschiedliche Gebühren und Gültigkeitszeiten.
Aber komm schon! Das ist doch immer noch etwas anderes, als zusätzlich jedes Jahr für einen Webspace, einen Server, einen VPS oder irgendwelche Zertifikate bezahlen zu müssen. Und bevor ich auf diese überraschend einfache Lösung gestoßen bin, musste ich mich erst einmal durch einen regelrechten Dschungel aus technischen Begriffen, digitalen Zertifikaten und Sicherheitsverfahren kämpfen.
🔐 Meine ursprüngliche Sorge: Wie kommuniziere ich rechtssicher mit Behörden?

Mal ganz ehrlich, Leute! Wenn man sich anschaut, mit welcher geradezu religiösen Leidenschaft manche Behörden das Thema Sicherheit verfolgen, könnte man glauben, die hätten persönlich einen Vertrag mit dem Cybersecurity-Gott abgeschlossen. Wären wir alle so sicherheitsbesessen wie manche deutschen Behörden, gäbe es wahrscheinlich weltweit nur noch zwei oder drei Hacker. Vielleicht sogar nur noch einen. Neo aus Matrix! Der würde dann vermutlich irgendwo in einem dunklen Keller sitzen, auf seinen Bildschirm starren und sich fragen: „Wie zum Teufel soll ich dieses Formular jetzt digital unterschreiben?“ 😂
Aber kommen wir zur eigentlichen Frage. Ich betreibe meine Website bei einem Schweizer Anbieter namens Infomaniak. Dort habe ich meine eigene Domain, meinen Webspace, meine geschäftlichen E-Mail-Adressen und alles, was man für eine vernünftige digitale Kommunikation benötigt. Als Blogger braucht man vielleicht nicht immer die ganz große technische Ausstattung. Aber ich habe sie nun einmal. Und da stellte ich mir eine simple Frage: Warum sollte ich nicht einfach eine meiner eigenen E-Mail-Adressen besonders absichern und damit direkt mit Behörden und Gerichten kommunizieren können?
Diese Frage habe ich mir tatsächlich gestellt. Schließlich wollte ich keine ungesicherten Nachrichten mehr verschicken, keine wichtigen Schreiben verlieren und nicht für jeden Schriftsatz den klassischen Postweg oder das Faxgerät bemühen müssen. Ich wollte wirklich digital arbeiten! Denn wir leben schließlich im 21. Jahrhundert. Na gut, ihr vielleicht. Ich lebe bereits im 22. Jahrhundert, weil ich der Auserwählte bin! 😎 Ja, ich bin das außerirdische Superkind. Das muss auch einmal gesagt werden!
Spaß beiseite. Ich wollte eine Möglichkeit, wichtige Dokumente rechtswirksam einzureichen, ohne jedes Mal darüber nachdenken zu müssen, ob eine gewöhnliche E-Mail überhaupt zulässig ist. Ganz klar, oder? Und damit begann meine Odyssee.
💸 Willkommen im Zertifikatsdschungel: Sectigo, Actalis, D-Trust und SwissSign!

Meine Lieben, ich sage euch eines: Die Namen dieser Zertifizierungsanbieter klingen teilweise wie Pokémon-Entwicklungen oder besonders seltene Yu-Gi-Oh!-Karten! „Ich beschwöre Sectigo, den digitalen Zertifikatsdrachen der fünften Sicherheitsstufe!“ – „Konter! Ich aktiviere meine D-Trust-Fallenkarte!“ Und irgendwo im Hintergrund schreit jemand: „SwissSign! Du hast meine Firewall aktiviert!“ 😂 Aber nein, das sind tatsächlich reale Anbieter.
Also machte ich mich auf die Suche. Zunächst beschäftigte ich mich mit der schweizerischen HIN-Verschlüsselung. Eine interessante Technologie übrigens, die jedoch nicht einfach mit dem deutschen elektronischen Rechtsverkehr gleichgesetzt werden kann. Und die Schweizer, meine Lieben, sind beim Thema Datenschutz und Sicherheit manchmal noch krasser drauf als wir Deutschen. Danach ging es weiter mit De-Mail und den unterschiedlichen Zertifikatslösungen von Sectigo, Actalis, D-Trust und SwissSign. Und was soll ich sagen? Ich überlegte sogar, ob ich mir ein zusätzliches SSL-Zertifikat kaufen müsste, um meine eigene E-Mail-Adresse für die Justiz aufzurüsten.
Irgendwann stellte ich mir allerdings die entscheidende Frage: Warum zur Hölle soll ich zusätzlich Geld für etwas bezahlen, wenn ich doch bereits eine Domain, eine E-Mail-Adresse und einen funktionierenden Hostinganbieter besitze? Hä? Ich habe doch alles! Es kann doch nicht wahr sein, oder?
Was ich damals noch nicht ausreichend unterschieden hatte, war Folgendes: Ein SSL- beziehungsweise TLS-Zertifikat schützt hauptsächlich die Verbindung zwischen einer Website und ihren Besuchern. Ein S/MIME-Zertifikat kann dagegen E-Mails digital signieren und verschlüsseln. Aber keines von beiden verwandelt eine gewöhnliche E-Mail-Adresse automatisch in ein anerkanntes elektronisches Justizpostfach. Und eine gewöhnliche S/MIME-Signatur ist auch nicht automatisch eine qualifizierte elektronische Signatur im rechtlichen Sinne. Ja, eben! Und genau das war der entscheidende Unterschied!
⚖️ Die überraschende Entdeckung: Mein Justizpostfach!

Und jetzt kommt der eigentliche Hammer. Deutschland stellt seinen Bürgern mit „Mein Justizpostfach“ (MJP) bereits eine kostenlose Lösung zur Verfügung. Ja, richtig gelesen! Kostenlos! Und genau das war es, wonach ich die ganze Zeit gesucht hatte. Das Verrückte daran: Ich erfuhr eher zufällig davon, als ich mich ohnehin mit meinem Personalausweis beschäftigen musste. Denn mein alter Personalausweis musste erneuert werden. Und wie sollte es auch anders sein? Natürlich gab es dabei zunächst einmal Ärger.
Ein polnischer Name und die deutsche Bürokratie
Ich wurde in Polen geboren und trage mit Sławek Andrzej einen polnischen Namen. Bei der Beantragung meines neuen Personalausweises wurde meine deutsche Staatsangehörigkeit nach meiner Erfahrung zunächst infrage gestellt. Ja, richtig gehört! Ich musste die familiären Hintergründe erklären und auf die deutschen Wurzeln meines Vaters beziehungsweise meines Großvaters hinweisen. Auch die rechtlichen Grundlagen der deutschen Staatsangehörigkeit spielten dabei eine Rolle.
Artikel 116 des Grundgesetzes ist in diesem Zusammenhang eine wichtige Vorschrift, wobei sich die konkrete Staatsangehörigkeit natürlich nach den jeweils einschlägigen Bestimmungen richtet. Allein ein deutscher Vorfahr oder ein deutscher Vater erklärt noch nicht automatisch jeden denkbaren Einzelfall. Aber die ganze Geschichte über die Staatsangehörigkeit und meine Erfahrungen mit der Bürokratie wäre ohnehin einen eigenen Artikel wert. Denn glaubt mir: Das war auch wieder ein Abenteuer!
Lange Rede, kurzer Sinn: Als ich schließlich meinen neuen Personalausweis bekam und von den Möglichkeiten des digitalen Justizpostfachs erfuhr, dachte ich nur: „Hey! Das ist doch genau das, was ich die ganze Zeit gesucht habe!“ Über die BundID, die Online-Ausweisfunktion meines Personalausweises und die AusweisApp konnte ich meine Identität nachweisen und mein persönliches Justizpostfach einrichten. Und das Beste daran? Das System nutzt die Infrastruktur des elektronischen Rechtsverkehrs und ermöglicht eine geschützte Kommunikation. Geiler geht’s doch kaum noch!
📬 Anträge, Klagen und Schriftsätze – alles digital!

Jetzt wird es richtig interessant, meine Lieben. Denn über dieses Postfach kann man nicht nur irgendwelche gewöhnlichen Nachrichten verschicken. Nein! Man kann beispielsweise Anträge, Klagen, Stellungnahmen und andere Schriftsätze elektronisch an Gerichte übermitteln. Und das auf einem gesetzlich vorgesehenen sicheren Übermittlungsweg. Aber damit nicht genug. Auch andere Teilnehmer des elektronischen Rechtsverkehrs können über das entsprechende System erreichbar sein. Zum Beispiel Behörden oder andere Organisationen, sofern sie über ein entsprechendes elektronisches Postfach verfügen.
Ich habe selbst verschiedene Empfänger ausprobiert, darunter Stellen aus dem Sozial- und Arbeitsverwaltungsbereich. Und sogar mit Unternehmen habe ich experimentiert! MediaMarkt, Saturn oder sonstige Firmen – theoretisch könnte man auch dort nach einem entsprechenden erreichbaren Postfach suchen und, wenn der Empfänger angeschlossen ist, eine Nachricht schicken. Eine Bewerbung über ein Justizpostfach? Allein die Vorstellung ist doch schon herrlich absurd!
Ich stelle mir gerade den Personalchef vor, wie er morgens seinen digitalen Posteingang öffnet und plötzlich eine Bewerbung über die Infrastruktur des elektronischen Rechtsverkehrs erhält. „Was zum Teufel? Bewirbt sich hier ein Richter oder will jemand unseren Laden verklagen?“ 😂 Ich habe solche Möglichkeiten tatsächlich ausprobiert. Bislang allerdings ohne Rückantwort. Vielleicht wissen die Empfänger gar nicht, dass es so etwas gibt. Vielleicht wissen sie es auch. Wer weiß?
Wichtig ist jedenfalls: Nicht jedes Unternehmen und nicht jede Behörde ist automatisch über das MJP erreichbar. Man braucht einen tatsächlich angeschlossenen Empfänger. Und eine versandte Nachricht bedeutet natürlich noch nicht automatisch, dass sie gelesen oder beantwortet wurde. Trotzdem finde ich die Möglichkeiten faszinierend.
🪪 Mein Personalausweis: Vom Plastikstück zum digitalen Generalschlüssel!

Was mich an der ganzen Geschichte besonders begeistert, ist die Einfachheit. Mein Personalausweis ist nicht mehr nur irgendein Stück Plastik, das ich bei einer Behörde vorzeigen muss. Nein! Er ist gleichzeitig ein Werkzeug, mit dem ich mich im Internet zuverlässig identifizieren kann. Das finde ich richtig geil! Die BundID dient dabei zur digitalen Identifizierung beziehungsweise Anmeldung. Hinzu kommen die technischen Sicherheitsmechanismen des Justizpostfachs, darunter die persönliche Schlüsseldatei für den geschützten Nachrichtenaustausch.
Auch mein Smartphone und die AusweisApp spielen dabei eine wichtige Rolle. Das Ganze ist also wesentlich mehr als ein gewöhnliches E-Mail-Konto. Und jetzt stellt euch einmal vor, jemand versucht, mir meine Zugangsdaten zu klauen. Da reicht es eben nicht, einfach nur meine E-Mail-Adresse zu kennen. Allerdings ersetzt natürlich auch das beste Sicherheitssystem keinen vernünftigen Umgang mit den eigenen Zugangsdaten, Passwörtern und Schlüsseln. Und bitte, liebe Hacker: Lasst meine Finger dran! Ich brauche die noch zum Tippen! 😂
Lange Rede, kurzer Sinn: Warum hat man mir diese Lösung nicht schon viel früher gezeigt? Ich brauche dafür kein eigenes Rechenzentrum. Ich brauche keinen zusätzlichen VPS-Server. Ich brauche keine teure Hardware-Signaturlösung, nur um mein persönliches MJP zu betreiben.
Und jetzt kommt ein besonders wichtiger Punkt: Bei vielen eigenen Schriftsätzen ist über diesen sicheren Übermittlungsweg keine zusätzliche qualifizierte elektronische Signatur erforderlich, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen eingehalten werden und ich das Dokument selbst einreiche. Dazu gehört insbesondere, dass das Dokument ordnungsgemäß mit meinem Namen abgeschlossen und über den zulässigen sicheren Übermittlungsweg eingereicht wird. Das ist ein gewaltiger Unterschied zu einer gewöhnlichen E-Mail!
🌱 Digital statt Papierchaos – sogar mein grünes Herz freut sich!

Meine lieben Leserinnen und Leser, jetzt wird es fast schon philosophisch. Denn dieses digitale Postfach ist für mich nicht nur eine technische Erleichterung. Es ist auch eine Möglichkeit, dem ewigen Papierchaos entgegenzuwirken. Keine unnötigen Ausdrucke, keine Briefumschläge für jeden einzelnen Schriftsatz, weniger Wege zur Post und möglicherweise auch weniger Papierverbrauch. Ja, meine Lieben, ich bin auch Öko!
Kaum zu glauben, oder? Auch wenn ich politisch eher konservativ denke, heißt das doch nicht, dass mir unsere Umwelt scheißegal sein muss. Wenn es um Papier, Ressourcen und vernünftige Ökologie geht, bin ich eben gerne ein bisschen grün. Und zwar nicht grün hinter den Ohren, sondern grün im Herzen! 💚 So, und an alle Hater, die jetzt wieder meinen, daraus irgendeinen politischen Widerspruch konstruieren zu müssen: Suck my dick, ihr Motherfucker! 😂 Man kann konservativ sein und trotzdem die Umwelt schützen wollen. Das eine schließt das andere nicht aus. So einfach ist das!
📂 Was bedeutet das für meinen Alltag – und vielleicht auch für euren?

Ganz einfach. Ich kann gerichtliche Schreiben elektronisch einreichen und über mein Justizpostfach auch Nachrichten empfangen. Ich muss nicht mehr für jede zulässige elektronische Einreichung einen Brief ausdrucken, unterschreiben, eintüten und zur Post bringen. Nada! Niente! Natürlich bleiben Fristen, Dateiformate und gesetzliche Anforderungen weiterhin wichtig. Ist doch klar! Wer glaubt, dass mit einem digitalen Postfach plötzlich sämtliche Gesetze verschwinden, hat wohl zu viele Science-Fiction-Filme geschaut.
Auch muss der jeweilige Empfänger über die passende Infrastruktur erreichbar sein. Und wenn eine Stelle weiterhin auf dem klassischen Postweg kommuniziert, muss ich ihre Briefe möglicherweise wieder einscannen und elektronisch weiterverarbeiten. Oh, meine Güte! Irgendwann müssen wir doch endlich im fünftausendmillionsten Jahrhundert ankommen! Aber immerhin: Der grundsätzliche Zugang zum elektronischen Rechtsverkehr ist für mich keine zusätzliche Kostenfrage mehr. Und genau das wollte ich erreichen. Das macht mich happy!
Gerade für Menschen, die häufig mit Gerichten oder Behörden kommunizieren, ist das eine enorme Erleichterung. Denn die technischen und finanziellen Hürden waren früher teilweise wirklich beachtlich. Wer übrigens mehr über meine Erfahrungen wissen möchte, darf mir gerne über meine normalen Kontaktmöglichkeiten schreiben. Ich antworte auch gerne zurück. Und nein, ihr müsst mir dafür keine Klage über mein Justizpostfach schicken! War nur Spaß! 😂
⚖️ Habe ich jetzt dasselbe Postfach wie ein Rechtsanwalt?

Das ist tatsächlich eine gute Frage. Und die habe ich mir selbst gestellt. Die Antwort lautet: Nicht ganz! Rechtsanwälte besitzen das besondere elektronische Anwaltspostfach, kurz beA. Mein persönliches Justizpostfach, kurz MJP, ist dagegen für Bürger vorgesehen. Beide Systeme sind Teil des elektronischen Rechtsverkehrs, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben und unterliegen teilweise unterschiedlichen rechtlichen Anforderungen.
Das bedeutet: Für meine eigenen gerichtlichen Angelegenheiten ist das MJP ein enormer Fortschritt. Wenn ich allerdings eine andere Person unterstütze, gelten weiterhin die jeweiligen Vorschriften über Vollmachten, Vertretung, Rechtsdienstleistungen und elektronische Einreichungen. Mein persönliches Justizpostfach ersetzt weder eine Anwaltszulassung noch die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Rechtsdienstleistung. Genau, richtig, Herr Gerhardt! Aber darum ging es mir überhaupt nicht. Ich wollte einen sicheren, unkomplizierten und bezahlbaren Zugang zur digitalen Justiz. Und den habe ich bekommen!
Und was ist jetzt aus Infomaniak geworden?

Na ja, meine Lieben! Natürlich bleiben mein Webhosting und meine geschäftlichen E-Mail-Adressen weiterhin bestehen. Die werde ich auch zukünftig verlängern. Denn eine eigene Website ist heutzutage kaum noch wegzudenken. Vor allem nicht mein geiler Blog, den ihr gerade lest! Und jetzt sitzt ihr bestimmt vor eurem Bildschirm und denkt euch: „Mensch, was ist das denn für ein geiler Typ?“ Ja, ich weiß! Danke, danke! Keine Autogramme bitte! 😂
Infomaniak nutze ich weiterhin für meine Website, meine Artikel, meine Kontakte und meine normale geschäftliche Kommunikation. Für den elektronischen Rechtsverkehr verwende ich dagegen mein persönliches Justizpostfach. So hat jedes System seine eigene Aufgabe. Ich muss meine Domain nicht wechseln. Ich muss keinen neuen Mailserver aufbauen. Und ich muss mir keine zusätzlichen Zertifikate kaufen, nur um die grundlegenden Funktionen meines MJP nutzen zu können. Was will man mehr?
❤️ Mein Fazit: Manchmal ist die beste Lösung tatsächlich kostenlos!

Ich gebe zu, ich musste über diese ganze Geschichte wirklich mehrfach schmunzeln. Da beschäftigt man sich mit Schweizer Verschlüsselungstechnologien, internationalen Zertifizierungsstellen, Servern, Hostingpaketen, VPS-Systemen und digitalen Signaturen. Man rechnet mögliche Jahresgebühren durch und fragt sich: „Warum zum Teufel muss sichere Behördenkommunikation eigentlich so kompliziert sein?“ Und am Ende liegt die Lösung praktisch schon in der eigenen Brieftasche. Der Personalausweis!
Meine Güte! Hätte ich das schon vor Millionen von Jahren gewusst – natürlich etwas überspitzt formuliert –, hätte ich mir so viele Gedanken über zusätzliche Zertifikatskosten und eigene technische Systeme sparen können. Meine damaligen Sorgen haben sich dadurch weitgehend in Luft aufgelöst. Natürlich ersetzt mein Justizpostfach nicht sämtliche Kommunikationswege mit allen deutschen Behörden. Es ist auch kein universelles E-Mail-System für die gesamte Wirtschaft. Aber für meine persönliche Teilnahme am elektronischen Rechtsverkehr habe ich endlich die Lösung gefunden, die ich mir gewünscht habe.
Und deshalb möchte ich euch zum Abschluss noch etwas sagen: Die Zukunft der Justiz muss nicht immer aus Papierbergen, Briefmarken, Faxgeräten und teuren Zertifikaten bestehen. Nein! Sie kann auch mit einem Personalausweis, einer kostenlosen App und ein paar Klicks beginnen. Und genau das nenne ich einmal echten digitalen Fortschritt! Kaum zu glauben, Deutschland!
Germany – A New Generation of Digital Justice!😎 Oder anders gesagt: German Hope for the Future! Deutschland, du kannst es also doch, wenn du willst!
In diesem Sinne wünsche ich euch noch eine schöne Zeit. Schalom und bis zum nächsten Mal! ❤️
Euer Sławek
Ever4you – Politisch inkorrekt. Radikal ehrlich.
🔗 Weiterführende Informationen
- Mein Justizpostfach: https://mjp.justiz.de/
- BundID: https://id.bund.de/
- AusweisApp: https://www.ausweisapp.bund.de/
- Rechtsgrundlagen: insbesondere § 130a ZPO und § 65a SGG für den elektronischen Rechtsverkehr, je nach Verfahrensart.