Deutschlandticket für 30 Euro? Mein Scam-Test und das große Schweigen der Sparkasse Ansbach! 😂🏦💸
Wie ich einen verdächtigen Ticketanbieter bewusst testete, auf die Unterstützung meiner Bank vertraute und am Ende feststellen musste, dass mündliche Versprechen offenbar manchmal weniger wert sind als das Papier, auf dem sie nicht stehen!
Schalom, meine Lieben! ❤️😎
Heute erzähle ich euch wieder einmal eine Geschichte, bei der man sich ernsthaft fragen muss, ob wir eigentlich noch im Jahr 2026 leben oder ob manche Banken geistig irgendwo zwischen Schreibmaschine, Faxgerät und dem Mittelalter stecken geblieben sind! 🤣
Es geht um die Sparkasse Ansbach, einen verdächtigen Deutschlandticket-Anbieter, 30 Euro und eine ziemlich interessante Erkenntnis darüber, wie viel ein mündliches Versprechen wert sein kann.
Und bevor jetzt irgendein Schlaumeier aus seinem Loch gekrochen kommt und behauptet: „Haha, Andreas, du bist also auf einen Internetbetrüger hereingefallen!“, muss ich euch enttäuschen.
Nein, meine Lieben! Ich wusste bereits vor meinem Test, dass mit diesem Anbieter höchstwahrscheinlich etwas gewaltig nicht stimmt! 😎
Denn ich betreibe mein eigenes Online-Magazin ever4you.de. Ich recherchiere, beschäftige mich mit Recht, Technik, Verbraucherschutz und gesellschaftlichen Missständen. Und manchmal muss man bestimmte Dinge selbst ausprobieren, um anschließend darüber berichten zu können.
Genau das wollte ich hier machen.
Ich wollte überprüfen, ob ein verdächtiges Deutschlandticket-Angebot tatsächlich funktioniert und wie meine Bank reagiert, wenn ich bei einem mutmaßlichen Betrugsfall Unterstützung benötige.
Was ich allerdings nicht erwartet hatte, war, dass meine eigentliche Enttäuschung am Ende nicht nur der dubiose Ticketanbieter sein würde, sondern ausgerechnet meine eigene Bank! 😂
🎫 Deutschlandticket für 30 Euro? Da klingelten bei mir bereits sämtliche Alarmglocken! 🚨
Alles begann mit einer Internetseite, die unter dem Namen „Deutschlandticket24“ ein Deutschlandticket für gerade einmal 30 Euro anbot.
Damals kostete das reguläre Deutschlandticket 49 Euro monatlich.
Und ich dachte mir: Moment mal! Wie soll das funktionieren?
Ein bundesweit gültiges Ticket, deutlich unter dem regulären Preis, angeboten von einem mir völlig unbekannten Unternehmen?
Na wunderbar! Vielleicht hat ja jemand die Deutsche Bahn überlistet und den heiligen Gral des deutschen Nahverkehrs gefunden! 🤣
Aber Spaß beiseite.
Mir kam die ganze Angelegenheit von Anfang an verdächtig vor.
Deshalb begann ich, den Anbieter näher zu untersuchen. Ich kontrollierte die E-Mail-Angaben, überprüfte die vorhandenen Informationen und beschäftigte mich mit Warnhinweisen aus dem Verbraucherschutz.
Und genau dabei verstärkte sich mein Verdacht, dass es sich um einen unseriösen Anbieter handeln könnte.
Ich war also keineswegs ahnungslos!
Trotzdem wollte ich eines wissen: Was passiert, wenn ich dieses Angebot tatsächlich teste?
Denn schließlich besteht zwischen einem begründeten Betrugsverdacht und einem praktisch überprüften Sachverhalt ein Unterschied.
Vielleicht funktioniert das Angebot ja tatsächlich? Vielleicht gibt es eine Erklärung für den günstigen Preis?
Ich glaubte zwar nicht ernsthaft daran, aber genau deshalb wollte ich es überprüfen.
Und so entschied ich mich bewusst für einen Testkauf über 30 Euro.
Nicht, weil ich irgendeinem dubiosen Internetangebot blind vertraute, sondern weil ich darüber berichten wollte.
💶 Mein Testbudget: 30 Euro – und eine Bank, der ich vertraute!
Jetzt kommen wir zu einem ganz entscheidenden Punkt, meine Lieben!
Bevor ich diesen Test machte, hatte ich bereits mit meiner damaligen Hausbank, der Sparkasse Ansbach, gesprochen.
Dabei wurde mir mündlich sinngemäß zugesichert, dass die Bank für mich da sei, wenn bei meinen Tests oder entsprechenden Vorgängen Probleme auftreten würden.
„Wir sind für Sie da.“
Klingt doch wunderbar, oder? ❤️
Ein Blogger, der sein Online-Magazin ausbauen möchte, verschiedene Dienstleistungen und Anbieter überprüft und seine Leser über Risiken informieren will, bekommt von seiner Bank Unterstützung zugesichert.
Was will man mehr?
Deshalb machte ich mir über die 30 Euro zunächst keine besonders großen Sorgen.
Meine Überlegung war nämlich ziemlich einfach:
Wenn sich herausstellt, dass das Deutschlandticket tatsächlich funktioniert, habe ich ein interessantes Angebot entdeckt.
Wenn es dagegen Betrug ist, informiere ich meine Bank und bitte darum, die Überweisung zurückzuholen.
Schließlich hatte ich darauf vertraut, dass meine Sparkasse mich bei einem solchen Problem unterstützt.
Und genau da lag mein Irrtum!
Nicht beim verdächtigen Ticketanbieter war ich gutgläubig, sondern bei der Erwartung, meine Bank würde ihr Versprechen einhalten! 😬
Natürlich weiß ich heute, dass eine ausgeführte Überweisung nicht automatisch zurückgebucht werden kann. Dazu kommen wir gleich.
Aber damals ging ich davon aus, dass meine Bank wenigstens versuchen würde, mir zu helfen.
Tja, meine Lieben. Man lernt eben nie aus! 😂
🕵️♂️ Der Anbieter wird überprüft – und die Ungereimtheiten werden immer größer!
Nach der Zahlung beschäftigte ich mich noch intensiver mit den Angaben des Ticketanbieters.
Dabei fiel mir unter anderem eine E-Mail-Adresse auf:
mail@deutschlandtickets-order.com
Außerdem tauchte in der Kommunikation ein angeblicher Ansprechpartner namens „Marcel Wurst“ auf.
Ob dieser Name tatsächlich zu einer verantwortlichen Person gehörte, konnte ich nicht feststellen.
Und genau deshalb werde ich hier auch niemanden ohne gesicherte Identifizierung persönlich als Betrüger bezeichnen.
Denn ich bin Blogger und möchte recherchieren, nicht irgendwelche Namen in die Welt hinausposaunen und anschließend feststellen, dass sie überhaupt nicht echt waren.
Was mich vielmehr interessierte, waren die Unternehmensangaben.
Wo befindet sich der Geschäftssitz? Wer ist der tatsächliche Betreiber? Welche Kontaktmöglichkeiten existieren? Sind die Geschäftsbedingungen nachvollziehbar?
Und vor allem: Warum sollte ein unbekannter Anbieter ein Deutschlandticket erheblich günstiger verkaufen können?
Das sind Fragen, die man vor einer Zahlung stellen sollte.
Ich hatte sie mir bereits vorher gestellt und wollte mit meinem Test herausfinden, ob mein Verdacht zutraf.
Anschließend wollte ich natürlich auch meine Leser darüber aufklären.
🏦 Und dann kam die Sparkasse Ansbach – meine eigentliche Überraschung! 😳
Nachdem ich meine Erfahrungen mit dem Anbieter gesammelt hatte, kontaktierte ich die Sparkasse Ansbach.
Ich erklärte den Vorgang, schilderte meinen Betrugsverdacht und bat um Unterstützung bei der Rückholung der 30 Euro.
Schließlich war dies nicht irgendeine spontane Anfrage.
Ich hatte ein Online-Magazin, führte eine Recherche durch und wollte einen verdächtigen Anbieter überprüfen.
Und außerdem erinnerte ich mich natürlich an das mündliche Versprechen:
„Wir sind für Sie da.“
Na dann, dachte ich mir, schauen wir doch einmal, wie diese Unterstützung in der Praxis aussieht!
Ich schrieb meine E-Mail.
Und wartete.
Und wartete.
Und wisst ihr, welche Antwort nach meiner damaligen Dokumentation kam?
Gar keine! 😂
Nicht einmal eine ordentliche Erklärung, welche Möglichkeiten bei einer bereits ausgeführten Überweisung bestehen.
Keine Mitteilung, ob ein Rückruf geprüft werden könne.
Keine erkennbare Unterstützung bei meiner Recherche.
Ich dachte zunächst, dass meine E-Mail möglicherweise übersehen worden war.
Denn Fehler passieren schließlich überall.
Aber irgendwann reicht es doch!
📠 Willkommen in Deutschland – wo das Faxgerät offenbar der letzte Hoffnungsträger ist! 🤣
Weil meine E-Mail unbeantwortet blieb, beschloss ich, die Sparkasse noch einmal schriftlich zu kontaktieren.
Diesmal per Fax.
Ja, meine Lieben, per Fax! 📠
Während wir mittlerweile künstliche Intelligenz einsetzen, mit Smartphones bezahlen und ganze Unternehmen digital verwalten, musste ich mich mit einer Faxnummer beschäftigen.
Ich recherchierte damals die Nummer 0981 189-884550 und bereitete eine erneute Beschwerde vor.
Darin verlangte ich eine inhaltliche Stellungnahme und Unterstützung bei meinem Anliegen.
Denn selbstverständlich wollte ich wissen, was aus meiner ursprünglichen Anfrage geworden war.
Und nach meinen damaligen Aufzeichnungen blieb auch dieser Kontaktversuch ohne eine für mich erkennbare inhaltliche Antwort.
Über drei Monate!
Drei verdammte Monate, meine Lieben! 🤯
Da hätte ich wahrscheinlich eine Brieftaube nach Jerusalem schicken können, die unterwegs noch einen Kaffee trinkt und trotzdem früher zurückkommt!
Natürlich kann ich nicht wissen, was intern bei der Sparkasse bearbeitet wurde.
Aber ich kann sagen, was bei mir angekommen ist.
Und das war nach meiner Dokumentation keine Antwort, mit der ich irgendetwas anfangen konnte.
⚖️ Kann die Bank bei Betrug tatsächlich Geld zurückholen?
Jetzt wird es juristisch interessant!
Denn ich möchte euch natürlich nicht erzählen, dass eine Bank jede beliebige Überweisung automatisch zurückgeben muss.
Das wäre nämlich kompletter Bullshit! 😅
Bei einer selbst autorisierten SEPA-Überweisung besteht nach erfolgter Ausführung grundsätzlich kein allgemeines Recht auf einfache Rückbuchung.
Anders kann die Situation beispielsweise bei bestimmten nicht autorisierten Zahlungsvorgängen oder bei Lastschriften aussehen.
Eine Bank kann bei einer bereits ausgeführten Überweisung einen sogenannten Überweisungsrückruf versuchen.
Ob das Geld tatsächlich zurückkommt, hängt jedoch von verschiedenen Umständen ab.
Und deshalb möchte ich eines ausdrücklich klarstellen:
Meine Sparkasse war nicht allein deshalb verpflichtet, mir die 30 Euro zu erstatten, weil ich einen verdächtigen Anbieter getestet hatte.
Aber ich durfte doch wohl erwarten, dass sie mir erklärt, welche Möglichkeiten bestehen!
Was wurde geprüft? Kann ein Rückruf eingeleitet werden? Ist das Geld bereits beim Empfänger angekommen? Gibt es weitere Schritte?
Genau solche Fragen wollte ich beantwortet haben.
Zumal ich aufgrund der vorherigen mündlichen Zusicherung davon ausgegangen war, dass meine Bank mich unterstützen würde.
Für mich war das eine erhebliche Enttäuschung.
Nicht nur wegen der 30 Euro, sondern auch wegen der Kommunikation.
Denn wenn man etwas verspricht, sollte man wenigstens erklären, weshalb man später möglicherweise nicht helfen kann!
🚨 Wie erkennt ihr solche verdächtigen Internetangebote?
Damit ihr aus meiner Recherche ebenfalls etwas mitnehmen könnt, hier ein paar wichtige Hinweise.
💰 Der Preis: Wenn ein Deutschlandticket erheblich unter dem regulären Preis angeboten wird, müsst ihr unbedingt nach der Erklärung suchen. Besondere Zuschüsse oder Tarifmodelle können Ausnahmen ermöglichen, aber ein unbekannter Anbieter mit einem extrem günstigen Angebot verdient eine gründliche Prüfung.
📝 Das Impressum: Kontrolliert, wer hinter der Website steht. Gibt es eine nachvollziehbare Anschrift, einen verantwortlichen Betreiber und echte Kontaktmöglichkeiten?
💳 Die Zahlungsmethode: Ausschließliche Vorkasse durch Überweisung kann bei anonymen Ticketshops ein erhebliches Warnsignal sein.
Aber Vorsicht! Eine Überweisung allein macht noch keinen Betrüger.
Ich selbst nutze bei bestimmten Dienstleistungen auf ever4you.de Überweisungen und Vorauszahlungen. Allerdings gibt es bei mir vorher Beratungsgespräche, nachvollziehbare Leistungsbeschreibungen und Kontaktmöglichkeiten.
Das ist etwas völlig anderes als ein undurchsichtiger Internetshop, der einfach nur Geld verlangt.
🔒 HTTPS: Auch eine verschlüsselte Verbindung beweist nicht, dass ein Anbieter seriös ist.
Ich nutze bei meinem Schweizer Hostinganbieter selbstverständlich HTTPS. Trotzdem würde ich niemandem empfehlen, einer Website nur wegen des Schloss-Symbols blind zu vertrauen.
Auch Betrüger können eine verschlüsselte Verbindung einrichten!
🕵️ Die Unternehmensidentität: Überprüft, ob das Unternehmen tatsächlich existiert. Warnmeldungen von Verbraucherzentralen, nachvollziehbare Bewertungen und unabhängige Quellen können dabei helfen.
Und bitte verschickt keine persönlichen Dokumente, wenn dafür überhaupt keine nachvollziehbare Notwendigkeit besteht!
Ich hatte im Verlauf meiner damaligen Kommunikation sogar einen Bürgergeld-Nachweis herausgegeben.
Rückblickend war das ein unnötiges Datenschutzrisiko.
Auch das gehört zur Aufklärung dazu.
😎 Mein Online-Magazin ist kein Hobby, das eine Bank ernst nehmen muss – aber meine Kundenanfrage schon!
Was mich an der ganzen Geschichte zusätzlich ärgerte, war das Gefühl, mit meinem Vorhaben überhaupt nicht ernst genommen worden zu sein.
Ich wollte mein Online-Magazin ausbauen.
Ich wollte Anbieter testen, Erfahrungen sammeln und Menschen über Risiken im Internet informieren.
Das ist schließlich ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit als Blogger und Content Creator.
Natürlich muss eine Bank meine journalistische Tätigkeit nicht finanzieren oder automatisch jeden Testkauf absichern.
Aber sie sollte mein Anliegen genauso ordentlich behandeln wie jede andere Kundenanfrage.
Ob ich nun ein großer Medienkonzern bin oder ein kleiner Blogger aus Nürnberg, darf bei einer vernünftigen Auskunft doch eigentlich keine Rolle spielen!
Oder muss man erst 50.000 Webseitenaufrufe haben, bevor jemand merkt, dass man existiert? 🤣
Ich stelle mir das schon bildlich vor:
„Oh, Herr Wardzinski! Sie betreiben ein Online-Magazin? Das wussten wir ja gar nicht! Möchten Sie vielleicht einen Kaffee?“ ☕😂
Nein, danke!
Eine Antwort auf meine damalige Anfrage hätte völlig gereicht.
❤️ Mein Fazit: Nicht der Ticketanbieter hat mich überrascht – sondern meine Bank!
Und damit kommen wir zum wichtigsten Punkt meiner ganzen Geschichte.
Den verdächtigen Ticketanbieter hatte ich bereits auf dem Radar. Die fehlende Unterstützung meiner Bank dagegen hatte ich nicht erwartet.
Ich wusste, dass ich mit diesem Test ein Risiko eingehe.
Ich hatte recherchiert, Warnsignale überprüft und wollte herausfinden, wie das Angebot tatsächlich funktioniert.
Die 30 Euro waren Teil meiner praktischen Überprüfung.
Allerdings hatte ich darauf vertraut, dass meine Sparkasse im Falle eines Betrugs wenigstens eine Rückholung versuchen beziehungsweise mich über meine Möglichkeiten informieren würde.
Genau diese Erwartung erfüllte sich nach meiner Erfahrung nicht.
Und das ärgert mich bis heute!
Nicht, weil ich erwarte, dass Banken zaubern können.
Sondern weil ich finde, dass Kundenkommunikation kein Luxus sein sollte.
Und an die Sparkasse Ansbach gerichtet:
Liebe Sparkasse, ich hätte damals kein Wunder gebraucht.
Eine sachliche Erklärung, ein ernsthaftes Gespräch und eine nachvollziehbare Prüfung meines Anliegens hätten vollkommen ausgereicht.
Stattdessen blieb bei mir der Eindruck zurück, dass meine Anfrage ins Leere gelaufen ist.
Die 30 Euro habe ich jedenfalls nicht vergessen.
Und meine Leser bekommen dafür nun eine Geschichte, die hoffentlich mehr wert ist als mein damaliger Testbetrag! 😉
Denn eines habe ich daraus gelernt:
Prüft nicht nur die Anbieter, denen ihr Geld überweist. Prüft auch, welche Unterstützung eure eigene Bank tatsächlich anbietet – und lasst euch wichtige Zusicherungen möglichst schriftlich bestätigen!
Habt ihr selbst schon einmal erlebt, dass eure Bank euch Unterstützung versprochen hat und anschließend nicht erreichbar war?
Dann schreibt eure Erfahrungen gerne in die Kommentare!
Bleibt kritisch, bleibt wachsam und glaubt nicht jeden verdammten Werbespruch! 😂❤️
Schalom und bleibt gesund! ✡️❤️
Euer Sławek
Ever4you – Dein unabhängiges Online-Magazin 😎